Bautrocknung - Neubau und Altbau

Funktionsweise der Kondenstrockner


Feuchte Raumluft wird über einen im Gerät eingebauten Ventilator angesaugt und über Kühlflächen an der Rückseite des Gerätes geleitet. Durch die Abkühlung kondensiert der in der Luft enthaltene Wasserdampf. An der kalten Oberfläche der Kühlrippen bilden sich Wassertropfen, die ablaufen und in einen Sammelbehälter geleitet werden. Die abgekühlte und getrocknete Luft wird über den Kondensator des Kältekreis- laufes geführt und wieder erwärmt.
Raumtrockner arbeiten energiesparend, da durch dieses System keine zusätzliche Heizenergie zur Wiedererwärmung der Luft eingesetzt werden muß und durch die automatische Feuchteregelung der Strombedarf minimiert wird!

   

 

 

Dämmstofftrocknung bei Wasserschaden


Wenn bei einem Wasserschaden die Dämmschicht, Hohlräume oder Schüttungen betroffen sind, ist die Isolationstrocknung unvermeidbar, um Folgeschäden zu vermeiden.
Bei diesem Verfahren wird mittels einer Druckluftanlage trockene Warmluft in den Unterboden eingeblasen. Diese Trockenluft entzieht dem Dämmmaterial die Feuchtigkeit und gelangt durch Entlastungsbohrungen oder Estrichrandleisten wieder zurück in den Raum, wo die ausströmende "Feuchtluft" mittels Entfeuchtungsgeräten getrocknet wird.

 

Heizstabtrocknung

Je nach Beschaffenheit, Durchfeuchtungsgrad und Wandstärke wird ein Bohlochraster angelegt.
Spezielle Heizstäbe die in Länge und Leistung auf das jeweilige Objekt abgestimmt werden, sorgen für eine Erwärmung der Wand von Innen nach Außen.
Das so entstehende hohe Wasserdampfdruckgefälle ermöglicht sehr rasche Austrocknungszeiten.